1 Jakub Szczęsny, Züsedom Bank, 2021

Grundbedarf Utopie

Über Kunst im Bürgerauftrag und wie wir unsere Zukunft denken können
12. November 2022 bis 15. Januar 2023
Eröffnung 12. November 2022, 15:00 Uhr
In den vergangenen Jahren haben sich in 17 Dörfern und Städten ungewöhnliche Dinge ereignet. Menschen, die unsere Nachbarn sein könnten, haben internationale Künstlerinnen und Künstler beauftragt, Kunstwerke zu schaffen. Ausgangspunkt waren immer bestehende Wünsche und Anliegen am Ort. Oft fand die Kunst dann völlig neue Antworten für lange ungelöste Probleme. Der BKV gibt in seiner Ausstellung einen Einblick in den Prozess, in dem aus bürgerschaftlichen Anliegen neue Visionen entstehen.
12. November 2022
1 Kriegsbedingte Todesoper 1990-2019, Quelle: Uppsala Conflict Data Program

UFOKUS: Counting War

6. Juni 2022 bis 7. August 2022
Eröffnung 5. Juni 2022, ab 13 Uhr Uhr
Vom 5. Juni bis zum 7. August 2022 zeigt der BKV ein mehr als 20 Meter langes mehrteiliges Wandgemälde, das sich mit der globalen Verbreitung kriegerischer Gewalt und ihren Opfern auseinandersetzt. Das anonym agierende Kollektiv UFOKUS setzt Malerei ein, um unseren Umgang mit politischer Information in Frage zu stellen. Dabei verwandelt sich der Pavillon auf der Freundschaftsinsel in eine skulpturale Installation.
Künstler: UFOKUS
5. Juni 2022
1 Dörte Grimm, Transition Dialogue, Ukraine, 2016

Erklärung zum Angriff auf die Ukraine

Stellungnahme des BKV
Eröffnung [field_openingdate]

Es ist wieder Krieg in Europa. Krieg und Gewalt sind stets das Gegenteil von Kultur. Nichts rechtfertigt den gewaltsamen Angriff auf Völkerrecht und Demokratie. Der Krieg bringt die Kunst zum Schweigen, bedroht alle Künste und nimmt dem Engagement, der Reflexion, dem Eigensinn, dem Widerspruch, der Abweichung und der Kritik die Luft zum Atmen. Jede kulturelle Institution muss gegen diesen Krieg protestieren.

27. Februar 2022
1 Björn Streeck, Edwardian Painting, 1, 72 x 52cm, 2020

Glänzend und nicht von dieser Welt

22. Dezember 2021 bis 6. März 2022
Eröffnung 21. Dezember 2021, 19:00 Uhr
Im Winter 2021/22 wird der Ausstellungspavillon zu einem Spiegelkabinett ohne Spiegel. Die Ausstellungsarchitektur schiebt sich in Björn Streecks Installation aus dem rechtwinkligen Raster, als träte sie die Flucht aus den Ordnungssystemen der Moderne an. Die Werke aber, die Streeck darauf präsentiert, darunter zwei am Ort entstandene Wandarbeiten, führen die Bildsprache der Moderne wie ein jederzeit aktualisierbares Sprachsystem vor. Wie ein raumgreifendes Vexierbild stellt die Ausstellung Gewissheiten der Kunstwissenschaft in Frage.
Künstler: Björn Streeck
21. Dezember 2021
1 Nala Tessloff und das UnSpoken Consort

The Palliative Turn

Das Begleitprogramm mit Konzerten, Workshops, Performances und Vorträgen
Eröffnung [field_openingdate]

Das Begleitprogramm zur Ausstellung „The Palliative Turn“ wurde kollektiv von den Künstlerinnen und Künstlern entwickelt und umfasst Konzerte, Workshops, Performances und Vorträge. Es greift Aspekte medizinischer palliativer Praxis auf, um Anregungen in die künstlerische Arbeit und in die politische Diskussion zu übernehmen, aber auch unser Verständnis von Tod und Sterben in Frage zu stellen.

18. August 2021
1 Flyer-Material der Association for the Palliative Turn

The Palliative Turn

Die Palliative Wende - wie würden Sie gern Abschied nehmen?
19. August 2021 bis 7. November 2021
Eröffnung 18. August 2021, 19:00 Uhr
Über die Jahrhunderte hat sich die Kunst immer neue Themen und Techniken erobert. Doch was geschieht, wenn das Zeitalter der Expansion endet, weil Ökonomie und Ökologie an ihre Grenzen stoßen und Rückbau und Schadensbegrenzung die Künste der Zukunft sind? Wird die Kunst zur Begleiterin eines veränderten Bewusstseins? Hilft sie uns, unseren Frieden zu machen im Umgang mit dem Unvermeidlichen, dem Ende und dem Verschwinden, vergleichbar der Palliativmedizin, die dem Menschen in seinen letzten Lebenstagen Würde wahren will? Eine Ausstellung im Pavillon auf der Freundschaftsinsel stellt die Frage nach einem möglichen Paradigmenwechsel der Kunst in einer Welt, die sich radikal ändert.
18. August 2021
1 Christa Pfeifer von den Neuen Auftraggebern in Pritzwalk bei der Abschlussgala

Projekt "Neue Auftraggeber" mit Zukunftspreis ausgezeichnet

Der BKV Potsdam ist seit 2011 Stützpunkt der prämierten Inititiative und entwickelte ihr Brandenburger Pilotprojekt
Eröffnung [field_openingdate]

Die Gesellschaft der Neuen Auftraggeber ist am 8. Juli 2021 mit dem Zukunftspreis für Kulturpolitik KULTURGESTALTEN in der Kategorie „Initiativ- und Netzwerkprojekte“ ausgezeichnet worden. "Neue Auftraggeber" ist eine europäische Initiative, die seit 1990 zunächst in Frankreich entstanden war und später auch in Deutschland Fuß gefasst hat. Heute ist der Brandenburgische Kunstverein einer von vier aktuell aktiven Ankerpunkten des Projektes in Deutschland. Seit 2011 leistet er dabei Pionierarbeit in Brandenburg und hat modellhaft dazu beigetragen, die Idee einer "Kunst im Bürgerauftrag" auch hierzulande zu etablieren.

9. Juli 2021
1 Die Neuen Auftraggeber in Brandenburg

Kunst kommt von Denkarbeit

Am Samstag, 19. Juni 2021, bleibt die Ausstellung geschlossen
Eröffnung [field_openingdate]

Am 19. Juni fIndet im Ausstellungspavillon eine Klausurtagung statt. Thema ist die bürgerschaftliche Arbeit mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern in Brandenburg. Am Sonntag ist die Ausstellung wieder regulär geöffnet.

19. Juni 2021
1 Hinterlassenschaft eines schamanischen Reinigungsprozesses

Gerd de Vries: Ein Raum. Sieben Tage

(Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang)
28. September 2020 bis 4. Oktober 2020
Eröffnung 28. September 2020, 07:05 Uhr
2020 ist das Jahr des Abstands. Eine Pandemie macht die Distanznahme zur prägenden Technik des sozialen Lebens. Dabei wird leicht vergessen, dass die Isolation auch eine produktive Kulturtechnik ist. Gerd de Vries Projekt macht die Abgeschiedenheit sichtbar und hörbar, markiert die Schließung und sichtbare Abgeschiedenheit aber auch als Moment der Selbstinfragestellung und des Neubeginns.
28. September 2020
1 Blick ins Studio 2020

Frank Nitsche: Die Distanz dringt in den Körper ein

Locked in - Ein Magazin über die Abriegelung
Eröffnung [field_openingdate]

„Mich erinnert Corona ein wenig an die DDR… Man bestimmt seinen Raum und seine Konstruktionen.“ Der Maler Frank Nitsche beschreibt die Pandemie als Phase der Konzentration und der produktiven Schwebe, sieht uns aber auch am Beginn einer Zeit der physischen Entfremdung und der schleichenden Distanz, die unsere Körper erfasst und durchdringt.

Künstler: Frank Nitsche
5. August 2020

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