• 1 Hinterlassenschaft eines schamanischen Reinigungsprozesses
  • 2 Alexander Moosbrugger am zweiten Tag des Projekts
  • 3 Werner Durand während der Performance am 3. Tag im BKV
  • 4 Werkzeuge einer schamanischen Reinigung

Gerd de Vries: Ein Raum. Sieben Tage

(Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang)
28. September 2020 bis 4. Oktober 2020
2020 ist das Jahr des Abstands. Eine Pandemie macht die Distanznahme zur prägenden Technik des sozialen Lebens. Dabei wird leicht vergessen, dass die Isolation auch eine produktive Kulturtechnik ist. Gerd de Vries Projekt macht die Abgeschiedenheit sichtbar und hörbar, markiert die Schließung und sichtbare Abgeschiedenheit aber auch als Moment der Selbstinfragestellung und des Neubeginns. mehr...
  • 1 Henrike Naumann, Four Words, 2015
  • 2 Tobias Zielony, Das was euch am Leben hält, ist was bei uns zu Asche zerfiel, 1997 - 2005
  • 3 Candice Breitz, De Do Do Do Again, 2006 (Detail)
  • 4 Heinrich Dunst, there now, 2005

Die Lücke zwischen den Zeichen

Beiträge zu einer Festkörperphysik des Sprechens
11. März 2020 bis 1. Juni 2020
„Die Lücke zwischen den Zeichen“ ist eine Ausstellung als provisorischer Freiraum. Draußen fliegen uns die Meinungen um die Ohren. Sätze spitzen sich zu, bis sie Waffen gleichen. In der Ausstellung aber übernimmt die Kunst die sprachliche Macht, in dem sie unser Sprechen in Material verwandelt. Sie widersetzt sich den sprachlichen Rezepten und erdet die rhetorischen Kurzschlüsse, ohne dabei politische Haltung einzubüßen. mehr...
  • 1 Frank Nitsche, BLUE ACID CAMP, Installationsansicht
  • 2 Frank Nitsche, MOO-19-2019, 2019 (Detail)
  • 3 Frank Nitsche, BLUE ACID CAMP, Installationsansicht
  • 4 Frank Nitsche, BLUE ACID CAMP, Installationsansicht

Frank Nitsche: BLUE ACID CAMP

15. November 2019 bis 2. Februar 2020
„Blue Acid Camp“ ist ein bemerkenswertes Malereiexperiment. Reduziert auf kleine, fast miniaturhafte Formate und eine mehrfach wiederholte geometrische Chiffre untersucht der Maler Frank Nitsche die Farbe Blau. Dabei demonstriert er Physis und Emotion des Mediums Malerei. Jedes Bild gibt sich als Individuum zu erkennen. Wer dem intimen Dialog nicht ausweicht, findet sich im Zwiegespräch der Körper wieder. mehr...
  • 1 Philip Topolovac, Hochbunker, 2017
  • 2 Museumsbesuch im Rahmen des TAS Projekts
  • 3 Im Atelier von Antje Blumenstein
  • 4 Antje Blumenstein, cross straight and turn around..., 2017

TAS Travelling Art Space

6. September 2019 bis 13. Oktober 2019
Mit "TAS", dem "Travelling Art Space" präsentiert der BKV Potsdam ein Projekt der Heinrich Böll Stiftung Brandenburg, das zum Ausbau kultureller Netzwerke in Brandenburg beitragen will. Es regt Kulturinstitutionen, Künstlerinnen und Künstler, Bildungseinrichtungen und andere lokale Akteure zum Dialog miteinander an. 2019 arbeiteten im Rahmen des mobilen Studiokonzepts die Künstlerin Antje Blumenstein sowie die Künstler Julius Bobke und Philip Topolovac mit Schulen in Groß Köris, Neuzelle und Lübbenau zusammen. mehr...
  • 1 Fette Sans, Untitled (A picture caption trying to explain why she's not crazy)
  • 2 Soline Krug, Die Entrahmung
  • 3 Wild Card Character / ein Platzhalter
  • 4 Wild Card Character / ein Platzhalter

Wild Card Character

11 Positionen zur performativen Zeichnung
8. Juni 2019 bis 28. Juli 2019
„Wild Card Character“ vereint 11 künstlerische Positionen, die keine Werke in klassischem Sinne sind. Die ausgestellten Zeichnungen sind nicht im Studio entstanden, für den Versand verpackt und aufgehängt worden. Im Ausstellungsraum hängen zu Beginn der Ausstellung leere Blätter, die von den Künstlerinnen und Künstlern im Laufe der Zeit ausgefüllt werden. Die Ausstellung sucht nach den Momenten vor der Entstehung der Kunst, nach den Spuren der Produktion, nach den Augenblicken am Rand und hinter der Bühne – und stellt sie als öffentliches Gedankenspiel aus. mehr...
  • 1 Tim K., Zino Z., Henning S., Patrick A., Vincent S., Lars E., ohne Titel
  • 2 Robin B., Justin C., Adrian B., ohne Titel
  • 3 Max S., ohne Titel
  • 4 Sophia V., ohne Titel

Das Vokabular des Wünschens

Das Hannah-Arendt-Gymnasium Potsdam baut auf der Freundschaftsinsel einen Raum der Ideen
3. April 2019 bis 19. Mai 2019
Wenn das Wünschen nie geholfen hätte, gäbe es vermutlich weder den Petersdom noch den Eiffelturm. Architektur wäre eine Ansammlung von Schuhkartons. Wir haben uns deshalb zusammen mit dem Hannah-Arendt-Gymnasium Potsdam gefragt, wie Schülerinnen und Schüler sich Schulen wünschen. Wie würden sie lernen, wenn sie selbst ihre Klassenräume entwerfen könnten? Die Ausstellung zeigt Wünsche und Ideen, denen niemand Grenzen gesetzt hat. Später wird die Ausstellung dann zum Material eines künstlerischen Projekts: Aus ihr wird ein "Wunschbuch" entstehen. mehr...
  • 1 Tatjana Doll, ohne Titel, Hester Oerlemans, ohne Titel Nr. 26
  • 2 Manuel Kirsch, Skizze für einen Schrein der Freundschaft
  • 3 Eberhard Havekost, ohne Titel
  • 4 Darium am Wasser, ohne Titel

Schrein der Freundschaft (2)

25. Januar 2019 bis 24. Februar 2019
Zwei Monate lang zeigt der BKV einen Schrein der Freundschaft, der ein Schrein des Schweigens ist. Die ausgestellten Objekte sind aber nicht sprachlos. Sie stellen sich einem sprachlichen Übermaß in Politik und Gesellschaft entgegen, in dem außer Zuspitzungen und Behauptungen nichts mehr zu hören ist. In dieser Ausstellung nehmen die Dinge es sich heraus, das postfaktische Gerede zu unterbrechen. Sie fallen der Sprache ins Wort. Jedes Objekt steht für sich. Der Schrein schluckt jedes Wort. mehr...
  • 1 Der Schrein der Freundschaft, 1. Teil
  • 2 Thomas Scheibitz, Gegenlichtmodell, 2014
  • 3 Alexej Meschtschanow, Profiles, 2015
  • 4 Martin Maeller, Pathologically bored, 2018

Schrein der Freundschaft (1)

25. Dezember 2018 bis 24. Januar 2019
Zwei Monate lang zeigt der BKV einen Schrein der Freundschaft, der ein Schrein des Schweigens ist. Die ausgestellten Objekte sind nicht sprachlos. Sie stellen sich einem sprachlichen Übermaß und Überfluss in Politik und Gesellschaft entgegen, in dem außer Zuspitzungen und Behauptungen nichts mehr zu hören ist. Der erste Teil der Ausstellung versetzt 41 sehr unterschiedliche Objekte, vom Knochenhemd bis zum Atlasspinner, in schweigsame Koexistenz. mehr...
  • 1 Folakunle Oshun im BKV Potsdam
  • 2 Martin Kaltwasser im Gespräch mit Folakunle Oshun
  • 3 Patricia Vester beim Kuratorengespräch im BKV
  • 4 Publikum beim Kuratorengespräch im Februar 2018

Folakunle Oshun: Potsdam is Potsdam

Präsentation mit Filmpremiere und Finger Food
25. November 2018 bis 9. Dezember 2018
Ein Jahr nach Beginn seines Arbeits- und Forschungsaufenthaltes in Potsdam stellt Folakunle Oshun seinen Film "Potsdam is Potsdam" dem Publikum vor. Der Preisträger des 1. Potsdamer Kuratorenpreises hatte sich für das Medium Film als Ausstellungsformat entschieden. Im BKV Potsdam schließt er nun seine Kuratorenresidenz ab und stellt sich den Fragen des Publikums. mehr...
  • 1 Martin Kaltwasser, Entwurfsskizze für den SeeCampus
  • 2 Hester Oerlemans, Klappe, Skizze für den SeeCampus
  • 3 John Körmeling, Entwurfsmodell für den SeeCampus
  • 4 Atelier Van Lieshout, Plakatausschnitt (Skizze für den SeeCampus)

Die Schulneuerfinder

Der Ideenwettbewerb für den SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide
10. Oktober 2018 bis 28. Oktober 2018
Was macht eigentlich eine gute Schule aus? Und wer entscheidet das? In Südbrandenburg hat der Förderverein SeeCampus Schwarzheide-Lauchhammer e.V. den BKV Potsdam und Neue Auftraggeber gerufen, um in einem aufwändigen Verfahren zu ermitteln, wie sich eine Schule mit künstlerischen Mitteln neu erfinden kann. Dabei arbeiteten internationale Künstlerinnen und Künstler mit der Schülerschaft zusammen. Deren Wünsche flossen anschließend in die Entwürfe ein. Der BKV stellt die Visionsentwürfe vor. mehr...

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